Ständige Ausstellung

Eberhard Schrammen, Maskottchen, um 1924, Eiche und verschiedene exotische Hölzer, gedrechselt, teilweise farbig und golden lackiert, Bildnachweis: © Bauhaus-Archiv Berlin/ Foto: Gunter Lepkowski
Die Sammlung Bauhaus
Originale der Klassischen Moderne
16.12.2009 – 31.12.2010
Die „Sammlung Bauhaus – Originale der Klassischen Moderne“ in neuem Glanz. Die Präsentation der Sammlung legt den Schwerpunkt auf Bauhaus-Objekte, Architektur-Modelle sind ebenso zu sehen wie die „Bauhausleuchte“ oder bekannte Stahlrohrmöbel, die zu den Klassikern der Moderne gehören. Darüber hinaus werden einige der wichtigsten Werke von Josef Hartwig präsentiert, den Nachlass des Meisters in der Weimarer Steinbildhauerei hat das Bauhaus-Archiv Berlin im vergangenen Jahr übernommen.
Das Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung in Berlin erforscht und präsentiert Geschichte und Wirkungen des Bauhauses (1919 - 1933), der bedeutendsten Schule für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert. Die Sammlung Bauhaus zeigt das gesamte Spektrum der Schule: Architektur, Möbel, Keramik, Metall, Fotografie, Bühne und Arbeiten aus dem Vorkurs sowie Werke der berühmten Lehrer Walter Gropius, Johannes Itten, Paul Klee, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Josef Albers, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy und Ludwig Mies van der Rohe. Noch heute sind die »Bauhausleuchte«, der »Wassily« Sessel oder die »Bauhaus-Tapete« Moderne Klassiker. Die Präsentation von Gemälden, Zeichnungen, Plastiken und Modellen der Meister und Schüler des Bauhauses in der weltweit umfangreichsten Sammlung belegen den nachhaltigen Einfluss des Bauhauses. Die Bibliothek hält für die wissenschaftliche Arbeit mehr als 26.000 Bände (Bücher, Zeitschriften, Kataloge) zur Ideen- und Wirkungsgeschichte des Bauhauses vor. Die Dokumentensammlung enthält Manuskripte, Briefe, Druckschriften, Zeichnungen, Pläne und Fotos sowie den Gropius-Nachlass.
Newsfeed als: RSS
Sonderausstellungen 2010

Hajo Rose, Joseph Thain auf der Bauhaus-Terrasse, 1932, Silbergelatinepapier, Bauhaus-Archiv Berlin,© VG Bild-Kunst, Bonn
Hajo Rose. Bauhaus Foto Typo
15.09.2010 – 08.11.2010
„Endlich ein Haus aus Stahl und Glas!“ So begeisterte sich Hajo Rose (1910 – 1989) für das Dessauer Bauhaus-Gebäude, als er dort 1930 sein Studium begann. Zeit seines Lebens vertrat Rose die Ideen und Methoden des Bauhauses, als Dozent an Hochschulen in Amsterdam, Leipzig und Dresden, sowie als Künstler und Fotograf. Anlässlich seines 100. Geburtstages zeigt das Bauhaus-Archiv Berlin die erste umfassende Einzelausstellung des Bauhäuslers, der mit den verschiedensten Materialien und Techniken experimentierte.Hajo Roses Fotomontage eines Selbstportraits vor der Fassade des Dessauer Bauhauses und seine an der Schreibmaschine gestallteten Entwürfe für Stoffdruckmuster stehen exemplarisch für den außergewöhnlichen Ideenreichtum des Künstlers.
Unmittelbar vor der Schließung der Schule 1933 erhielt Hajo Rose eines der letzten Bauhaus-Diplome und emigrierte 1934 in die Niederlande, wo er als Werbegrafiker arbeitete und an der Amsterdamer "Nieuwe Kunstschool" unterrichtete. Sein Plakat „Amsterdam“ wurde auf der Weltausstellung in Paris 1937 mit einem Preis ausgezeichnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er seine Arbeit als Gebrauchsgrafiker, Fotograf und Lehrer in Dresden und Leipzig fort.
Die Ausstellung richtet den Fokus auf seine Zeit am Bauhaus und in Amsterdam und gibt einen Ausblick auf sein späteres Werk. Zu sehen sind ca. 80 Arbeiten aus den Bereichen Fotografie und Typografie.

Zufall, Design: Ingo Maurer und Team 2008
Lieferung mit Leuchtmittel - Licht von Ingo Maurer
04.06.2010 – 30.08.2010
Seit vier Jahrzehnten arbeitet Ingo Maurer mit Licht. Für jede Situation und jedes Bedürfnis bietet der 1932 geborene »Lichtpoet« ungewöhnliche Leuchten und Lichtsysteme an, die er in seiner eigenen Manufaktur entwickelt und produziert. Oft erhebt Ingo Maurer das Leuchtmittel selbst zum Gegenstand seiner Entwürfe – wie beim Modell »Bulb« (1966). Einfallsreich kämpft er daher auch gegen das durch die EU erlassene Verkaufsverbot der Glühlampe, u.a. mit einem Silikonüberzieher, dem sog. »Euro Condom«. Unsere Ausstellung widmet sich neben diesem Thema auch seinen bekanntesten und neusten Arbeiten, die von Maurer und seinem Team eigens in Szene gesetzt werden. Für sein Lebenswerk erhält Ingo Maurer dieses Jahr den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. Seine Website wurde 2003 mit dem reddot design award für »hohe Designqualität« ausgezeichnet.
Newsfeed als: RSS

VON KUNST ZU LEBEN
Die Ungarn am Bauhaus
08.12.2010. – 21.02.2011
Pécs ist neben Istanbul und Essen in diesem Jahr eine der drei KulturhauptstädteEuropas. Die größte Ausstellung der »GrenzenlosenStadt« – so das Kulturhauptstadtmotto – widmet sich den ungarischenKünstlern am Bauhaus. Das Bauhaus-Archiv Berlin ist Kooperationspartnerdes Pécser Janus Pannonius Museums und übernimmtdie gemeinsam erarbeitete Ausstellung im Anschluß an ihre Erst -präsentation in Pécs. Im Rahmen einer das Bauhaus in seiner ganzenBreite zeigenden Schau liegt der Schwerpunkt auf dem starken konstruktivistischenImpuls der ungarischen Gruppe, der zahlenmäßigstärksten unter den ausländischen Bauhäuslern. Alleine aus dersüdungarischen Stadt Pécs stammten sieben Personen, darunter soberühmte Persönlichkeiten wie Marcel Breuer. Auch László Moholy-Nagy spielt eine tragende Rolle in dieser Ausstellung, deren Exponatezahlreiche selten gesehene Leihgaben aus Ungarn umfassen werden.
Informationen über bereits abgelaufene Sonderausstellungen finden Sie im Ausstellungsarchiv.
Das Jahresprogramm 2010 steht Ihnen als Download (PDF) zur Verfügung.

